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 Betreff des Beitrags: Cashless: Bar aufladen? Abseits vom Infield? Barauszahlung
BeitragVerfasst: 07.06.2022, 14:55 


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In der Cashless FAQ steht leider nichts dazu, ob man bar aufladen kann. Nur etwas von Bar Auszahlung steht da.

- (Wie) ist eine Bareinzahlung möglich?
- Ab wann ist eine Barauszahlung möglich? Wohl nicht erst ab Di 12 Uhr, da ist man ja längst abgereist
- Infield ist alles Cashless, aber wie sieht es mit dem Rest aus, insbesondere der Greisslerei und Hofer Grill Area?

Allgemein lehne ich Cashless-Zwang ab und während Studien zeigen, dass Menschen im Durchschnitt 20-30% mehr Geld ausgeben mit Cashless, werde ich bewusst deswegen meine Käufe auf das absolute Minimum reduzieren.
(Gründe sind die üblichen, insbesondere Ablehnung der Datensammlung [Verknüpfung mit Ticketnummer und damit der Lieferadresse, Verknüpfung mit Kreditkartennummer samt Namen auf der Karte usw.], fehlende Kontrollmöglichkeit des Zahlungsbetrags [Selbst wenn dann in der App was falsches steht, soll man sich dann nochmal durch 11 Reihen Menschen kämpfen, um das zu Reklamieren? Wenn man denn überhaupt Empfang und Akku hat...] sowie die wissenschaftlich belegte Tendenz, dass man mehr Geld ausgibt.)

Hinweis: Weil die Forensoftware absolut unverständlich ist, habe ich gerade 3 neue Accounts registriert, weil ich mich nicht einloggen konnte. Offenbar ist die Anzahl "erlaubter falscher Logins" 0, so dass ich schon beim ersten (mit richtigem Passwort!) auf die entsprechende Seite weitergeleitet werde. Zudem sind die CAPTCHAs hier mitunter auch als Mensch mit gesunden Augen kaum lösbar.

Bei der Registrierung stellte ich zudem fest, dass web.de als normaler Deutscher Mailanbieter unzulässig ist - warum ist das so?


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 Betreff des Beitrags: Re: Cashless: Bar aufladen? Abseits vom Infield? Barauszahlu
BeitragVerfasst: 07.06.2022, 16:02 


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Bareinzahlungen waren bisher bei den Cashless-Stationen möglich, siehe Geländeplan. Den Fotos vom Gelände zu urteilen die mir vor Tagen mal untergekommen sind gibt es heuer auch Self-Service Stationen, bei denen nur Bankomatzahlung möglich ist.

Barauszahlungen sind ebenfalls an diesen Stationen möglich. Bei den Öffnungszeiten sind sie nicht aufgelistet, aber ich meine zumindest die Haupt-Stationen waren immer durchgängig besetzt.

Es ist alles Cashless, nur der Müllpfand nicht. Auch die Greisslerei.

Mal abgesehen davon, dass jedes größere Festival in den letzten Jahren auf Cashless umgestellt hat wurde die Umstellung ja gut begründet: Registrierkassenpflicht bei Barzahlung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Cashless: Bar aufladen? Abseits vom Infield? Barauszahlu
BeitragVerfasst: 07.06.2022, 16:15 


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Vielen dank für deine Rückmeldung zu "bisher", leider brauche ich aber eine klare Rückmeldung zu diesem Jahr. Ohne Geld auf dem Infield auszugeben kriege ich hin, eine Woche ohne Essen und Trinken wird aber knapp. Dann muss ich noch son Blödsinn anfangen und die Kreditkarte von Freunden nutzen, weil ich kein VISA Secure aktiv habe.

Zitat:
Mal abgesehen davon, dass jedes größere Festival in den letzten Jahren auf Cashless umgestellt hat wurde die Umstellung ja gut begründet: Registrierkassenpflicht bei Barzahlung.

Keine Ahnung, wie die faktische und rechtliche Lage in Österreich aussieht. Cashless-Versuche in Deutschland sind mehrfach gescheitert bzw wurden kaum akzeptiert (etwa Hurricane/FKP 2015 und Wacken 2017). Bei Rock am Ring/im Park war es jetzt fürs Infield mit Vorlauf von ca 2 Wochen zwingend. Für den Supermarkt galt das dort hingegen nicht (dort war es nichtmal nutzbar). Wenn es um eine Dokumentationsverpflichtung geht, warum ist dann Müllpfand und das Early Bird ausgenommen? Gerade da wäre doch interessant, wenn sich etwa ein Mitarbeiter "unverbrauchte" Tickets als Müllpfand auszahlen lässt?!

Nachtrag:
Ok, es geht also wohl darum, elektronisch der Bonpflicht nachzukommen. Das erklärt aber nicht, warum man Cashless-Accounts an eine Ticketnummer (und damit Lieferanschrift) koppelt und vorab-Einzahlung nur per Kreditkarte zulässt. Ein datensparsames Mittel dürfte etwa PaysafeCard sein.

Ich nehme an, Cashless basiert auf RFID. Wie kann ich den RFID-Chip an meinem Handgelenk nach der Veranstaltung deaktivieren?


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 Betreff des Beitrags: Re: Cashless: Bar aufladen? Abseits vom Infield? Barauszahlu
BeitragVerfasst: 07.06.2022, 17:27 


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 Betreff des Beitrags: Re: Cashless: Bar aufladen? Abseits vom Infield? Barauszahlu
BeitragVerfasst: 07.06.2022, 21:09 


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MightyOne hat geschrieben:
Vielen dank für deine Rückmeldung zu "bisher", leider brauche ich aber eine klare Rückmeldung zu diesem Jahr. Ohne Geld auf dem Infield auszugeben kriege ich hin, eine Woche ohne Essen und Trinken wird aber knapp. Dann muss ich noch son Blödsinn anfangen und die Kreditkarte von Freunden nutzen, weil ich kein VISA Secure aktiv habe.

Die Eckpunkte sollten doch klar sein. Das Cashless-System gibt es seit 2016 mit mehr oder weniger kleinen Abwandlungen, aber das Prinzip bleibt gleich.
MightyOne hat geschrieben:
Zitat:
Mal abgesehen davon, dass jedes größere Festival in den letzten Jahren auf Cashless umgestellt hat wurde die Umstellung ja gut begründet: Registrierkassenpflicht bei Barzahlung.

Keine Ahnung, wie die faktische und rechtliche Lage in Österreich aussieht. Cashless-Versuche in Deutschland sind mehrfach gescheitert bzw wurden kaum akzeptiert (etwa Hurricane/FKP 2015 und Wacken 2017). Bei Rock am Ring/im Park war es jetzt fürs Infield mit Vorlauf von ca 2 Wochen zwingend. Für den Supermarkt galt das dort hingegen nicht (dort war es nichtmal nutzbar). Wenn es um eine Dokumentationsverpflichtung geht, warum ist dann Müllpfand und das Early Bird ausgenommen? Gerade da wäre doch interessant, wenn sich etwa ein Mitarbeiter "unverbrauchte" Tickets als Müllpfand auszahlen lässt?!

Wacken 2017 war ein Testlauf. Man musste sich vorher dafür anmelden und dann wurde das gerade mal am Infield akzeptiert. Dass sich das dann nicht durchsetzt sollte nicht verwundern. Beim Müllpfand und beim Early Bird Camping (und auch Shuttle z.B.) scheitert es daran, dass zu dem Zeitpunkt die wenigsten den Chip schon haben bzw. darauf Geld aufgeladen.

MightyOne hat geschrieben:
Nachtrag:
Ok, es geht also wohl darum, elektronisch der Bonpflicht nachzukommen. Das erklärt aber nicht, warum man Cashless-Accounts an eine Ticketnummer (und damit Lieferanschrift) koppelt und vorab-Einzahlung nur per Kreditkarte zulässt. Ein datensparsames Mittel dürfte etwa PaysafeCard sein.


Zitat:
Muss ich einen persönlichen Account vor Beginn des Festivals erstellen?
Es ist nicht verpflichtend einen persönlichen Account vorab zu erstellen und Guthaben aufzuladen, wir empfehlen es jedoch um dir das Einchecken am Festival so schnell und einfach wie möglich zu machen. Du ersparst dir dadurch wertvolle Zeit und musst am Festival nicht an den Aufladestationen Guthaben aufladen, sondern kannst direkt nach der Bandausgabe durchstarten.
https://www.novarock.at/faq/cashless/

Die Ticketnummer dient der einfachen Zuordnung. Zu Anfangszeiten musste man einen langen Code eingeben, der auf der Cashless aufgedruckt war. Das war nicht nur mühsam sondern extrem fehleranfällig, vor allem da die meist schlecht aufgedruckt waren. Die Lieferadresse hat der Veranstalter nicht sondern maximal Eventim/ÖTicket. Auch in Österreich gilt die DSGVO.

Wenn du keinen Account anlegst kannst du halt den Chip nicht sperren oder deine Zahlungsströme in der App einsehen. Für deine Zwecke dürfte das aber das richtige sein. Baraufladung wurde von Cliff ja schon bestätigt. Damit sind dann keine persönlichen Daten mit den Zahlungen verknüpft. Wenn du den Chip allerdings verlieren solltest kann ihn jeder einfach leerräumen.

MightyOne hat geschrieben:
Ich nehme an, Cashless basiert auf RFID. Wie kann ich den RFID-Chip an meinem Handgelenk nach der Veranstaltung deaktivieren?

In dem du ihn vom Festivalband runterschneidest und zerstörst.


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 Betreff des Beitrags: Re: Cashless: Bar aufladen? Abseits vom Infield? Barauszahlu
BeitragVerfasst: 07.06.2022, 22:15 


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@Cliff Burton
Danke.

Onitenshi hat geschrieben:
Die Eckpunkte sollten doch klar sein. Das Cashless-System gibt es seit 2016 mit mehr oder weniger kleinen Abwandlungen, aber das Prinzip bleibt gleich.

Wieso sollten die klar sein? Kann sich doch jedes Jahr beliebig ändern. Und sorry, ich verfolge nicht die Regularien aller europäischen Festivals für den Fall, dass ich irgendwann mal da hin reise.

Onitenshi hat geschrieben:
Wacken 2017 war ein Testlauf. Man musste sich vorher dafür anmelden und dann wurde das gerade mal am Infield akzeptiert. Dass sich das dann nicht durchsetzt sollte nicht verwundern. Beim Müllpfand und beim Early Bird Camping (und auch Shuttle z.B.) scheitert es daran, dass zu dem Zeitpunkt die wenigsten den Chip schon haben bzw. darauf Geld aufgeladen.

Du hast recht, man hat den Chip noch nicht, das hatte ich nicht bedacht. Das Problem einer Bonpflicht löst das aber dennoch nicht.

MightyOne hat geschrieben:
Nachtrag:
Ok, es geht also wohl darum, elektronisch der Bonpflicht nachzukommen. Das erklärt aber nicht, warum man Cashless-Accounts an eine Ticketnummer (und damit Lieferanschrift) koppelt und vorab-Einzahlung nur per Kreditkarte zulässt. Ein datensparsames Mittel dürfte etwa PaysafeCard sein.

Du zitierst diesen Teil, schreibst aber nichts dazu. Hast du da was vergessen?

Onitenshi hat geschrieben:
Die Ticketnummer dient der einfachen Zuordnung. Zu Anfangszeiten musste man einen langen Code eingeben, der auf der Cashless aufgedruckt war. Das war nicht nur mühsam sondern extrem fehleranfällig, vor allem da die meist schlecht aufgedruckt waren.

Interessant. Offenbar klappt es dennoch nicht zuverlässig fehlerfrei, etwa hier aus 2019 zu lesen viewtopic.php?f=26&t=23100&p=614293#p614293

Onitenshi hat geschrieben:
Die Lieferadresse hat der Veranstalter nicht sondern maximal Eventim/ÖTicket. Auch in Österreich gilt die DSGVO.

Ist das denn auch so? Der Name ist ja auch auf dem Ticket aufgedruckt, das wäre eigentlich auch nicht notwendig, solange das Ticket nicht personalisiert ist.

Onitenshi hat geschrieben:
Auch in Österreich gilt die DSGVO.

Schön, dass du auf die DSGVO verweist. Darin gibt es unter anderem Art. 5 Satz 1c, den Grundsatz der Datenminimierung (zuvor zumindest im deutschen Recht auch Datensparsamkeit genannt.) Wer auch nur ab und zu mal in die Nachrichten schaut weiß, dass praktisch ständig selbst große IT-Konzerne Daten "verlieren". Daher sind leider die einzigen Daten, die wirklich sicher sind, nur solche, die nie erhoben worden sind.

Onitenshi hat geschrieben:
Wenn du keinen Account anlegst kannst du halt den Chip nicht sperren oder deine Zahlungsströme in der App einsehen. Für deine Zwecke dürfte das aber das richtige sein.

Achso, es geht also wenn man es bar macht auch ohne Account? Das war mir gar nicht klar, gut zu wissen. Das wäre in der Tat dann wohl Datensparsam.

Und wie erfüllt dann der Veranstalter die Bonpflicht auf diesem Wege?

Onitenshi hat geschrieben:
MightyOne hat geschrieben:
Ich nehme an, Cashless basiert auf RFID. Wie kann ich den RFID-Chip an meinem Handgelenk nach der Veranstaltung deaktivieren?

In dem du ihn vom Festivalband runterschneidest und zerstörst.

Ist denn das Band beim Nova dergestalt, dass man den Chip abtrennen kann, ohne dass das Band vom Handgelenk fällt? Bei Rock am Ring etwa ist das nicht möglich.

Danke.


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 Betreff des Beitrags: Re: Cashless: Bar aufladen? Abseits vom Infield? Barauszahlu
BeitragVerfasst: 01.07.2022, 07:44 


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Nachtrag:

Ja, man kann den Chip runterschneiden. Bei Rock am Ring übrigens auch, hatte das falsch gedacht. Wobei das RaR 2022 Band so hässlich ist, dass es fast egal ist. Das vom Nova sieht viel schöner aus.

Und ja, Baraufladung und -auszahlung ohne Account hat geklappt.


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