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Foren-Übersicht » Das war das NOVA ROCK 2022 » Um eure Meinung wird gebeten!


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 Betreff des Beitrags: Re: Das war SCHLECHT am NOVA 22
BeitragVerfasst: 29.06.2022, 12:56 


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Meine negativen Eindrücke vom Nova 22:

Band:

Ist es sooo schwer zu akzeptieren das Leute die Bänder länger tragen? Und der Kunststoffverschluss hier absoluter Mist ist?
Aber klar... sonst könnte man ja keine 5€ zusätzlich abzocken

Gelände:

Ich möchte die Gelegenheit nutzen und eine riesen Bombe platzen lassen: Wenn schlechtes Wetter angesagt wird, dann wird es schlechtes Wetter geben!! Und da gehört auch Wasser dazu :shock:
Ist es so schwer sich da vorzubereiten? Hier mal ein paar Tipps:

Rindenmulch/Hackschnitzel kann man schon vorher grundlegend aufschütten!
An ein paar Stellen einfach ordentliche Berge Material aufschütten. Wenn das Gelände dann matschig wird kann man da schnell reagieren.

Duschen:

Mein größter Kritikpunkt! Die Menge u Sauberkeit was sehr gut. Auch warten musste ich nie.
Aber mal ernsthaft: Es wird jedes Jahr teurer.... Mittlerweile 200€ Wer zum Teufel will mich jetzt derart verarschen und mir einreden das es um das Geld nicht möglich ist zumindest Grundlegend warmes Wasser zu produzieren??? Und zwar am TAG 1! Das ist so eine Frechheit.

Und auch wenn es vor den Männerduschen noch ging, meine Freundin hätte ein Schlauchboot gebraucht um zu den Duschen zu fahren. Die grenzenlose Unfähigkeit mit dem Wetter umzugehen ist beeindruckend!

Schatten:

Kurze Frage: Ist es aus Gründen die ich nicht verstehe verboten Schatten zu machen? In Form von Segeln, Zelten oder irgendwas? Im Kerngelände Schatten zu finden ist schwieriger als in der Sahara.

Essen:

Ich weiß zwar nicht ob der Veranstallter Einfluss auf die Preisgestalltung nehmen kann (denke nicht) aber trotzdem: Ja das Essen darf was kosten, aber die Preise sind teilweise eine Frechheit.

Grillarea:

Hier hat man vollen Einsatz gezeigt das Festival zurückzuentwickeln. Man muss sich dieses Kabarett mal als ganzes anschauen:

Bis 2022:
Am Campingplatz ist Grillen u offenes Feuer STRENG VERBOTEN! Dafür gibt es eine Grillarea wo man Griller vorfindet und Grillgut für echt gutes Geld bekommt. TOP

Ab 2022:
Am Campingplatz ist Grillen u offenes Feuer STRENG VERBOTEN! Dafür gibt es eine Grillarea wo man erstmal EINTRITT zahlen darf um dann dafür völlig überteuertes Grillgut kaufen zu dürfen...

Welches Konzept wird wohl aufgehen?
Kleiner Tipp: Heuer habe ich meine Einweggriller erstmals nicht wieder heim gebracht sondern nach dem Grillen die Kohle in eine Scheibtruhe geschüttet und bin über den Campingplatz gefahren und habe meine Grilldienstleistung angeboten. Angebot u Nachfrage.

An gewissen Stellen wird dieses Festival systematisch zerstört....
Aber ja es gab auch gute Punkte die ich aufzählen werde


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 Betreff des Beitrags: Re: Das war SCHLECHT am NOVA 22
BeitragVerfasst: 04.07.2022, 19:41 


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Hier auch meine negativen Eindrücke von meinem ersten Nova, habe also nur Vergleich zu zahlreichen anderen Festivals:

  • Sauberkeit, Verfügbarkeit und Anzahl der Toiletten: Das war sehr mau. Fast überall war ein Berg Scheiße/Klopapier in der Schüssel zu finden, der nochmal 20 cm über die Brille baute. Vielleicht gab es Toiletten, die schön und sauber waren, ich habe keine gefunden. War meistens bei den Containern neben dem Duschcamp, möglichst früh, denn eine Stunde in der glühenden Hitze oder dem Regen zu stehen wäre mir zu viel gewesen, da lieber leichten Schlafentzug. Gefühlt gab es ein Klo auf tausend Besucher, das ist zu wenig. Duschen waren kalt, stört mich im Allgemeinen aber kaum, daher ok.
  • Greencamping: Leute und Position des Greencampings waren okay, jedoch einige Kritikpunkte hier: Container-Aufbau (das neue Teil) war echt laut, mich hats nicht so gestört da ich eh meistens bis 4 wach war und leicht einschlafe. Meine Gruppenmitglieder waren allerdings oft gerädert, zu recht. Bei Technofestivals normal, bei Rockfestivals muss das nicht sein. Dann de facto keine Klos fürs Green Camping alleine, das ist sehr unüblich. Normalerweise gibt es in diesen Bereichen eigene Toiletten, die dann ebenso wie die Plätze sauberer sind, da die Leute auch beim Entleeren ein Mindestmaß an Zivilisiertheit zeigen. Die Strategie ginge aber wegen folgendem Punkt auch nicht auf: Es gab praktisch keine Eingangskontrollen ins Greencamping, da sind andere Festivals wesentlich strenger. Hier ist jeder durchspaziert und hat gecampt wie er Lust hatte.
  • Der Kackpissduschsee vor dem Duschcamp. Ich weiß nicht woraus der bestanden hat, möchte es auch nicht wissen, aber da ist irgendwas grundsätzlich falschgelaufen.
  • Securities/Personal: Dass die Securities keinen Plan vom Gelände haben, ist nicht unüblich. Aber die waren an überhaupt keiner Arbeit interessiert, hauptsache im Schatten hocken und Mädels anbaggern. Außerdem haben die ganz gern mal die Biervorräte und die Campingplätze der Besucher gekapert, das kanns wirklich nicht sein.
  • Die Wasserklocontainer: Habt ihr hier die Kindervariante gebucht? Die Kabinen waren so eng, dass ich wirklich Probleme beim Hinternauswischen hatte, während ich mit dem Gesicht beinahe an der Tür klebte. Das war wirklich jeden Tag aufs neue mein persönliches Lowlight. Sauberkeit auch hier grottig, stellt doch einen Typ mit Kärcher hin, der da alle paar Leute durchpfeift, so wie das bei anderen Festivals auf den Wasserklos gehandhabt wird.
  • Der Gatsch, der aber meiner Meinung nach gut gehandlet wurde. Abgesehen vom Duschcamp, wie oben erwähnt.
  • Bitte mehr Wasserstellen am Gelände, vor allem besser (weit sichtbar) gekennzeichnet. Ein Gummischlauch mit Tröpfelwasser ist für die Menge an Personen nicht geeignet.
  • Abschließend: Müllcontainer nicht vorhanden oder voll voll. Scheinbar wird lieber eine Generalaufräumaktion im Nachhinein bezahlt als für Müllmanagement während des Festivals.

Edit - Heute morgen ist mir noch was eingefallen: Schatten im Kerngelände, den hab ich sehr vermisst. Ihr habt eh diese Stahlgerüste über der Genussarea gehabt, warum hier nicht ein paar Sonnensegel spannen? Und zusätzlich auch noch verteilt über das Gelände? Bei den Temperaturen am Samstag/Sonntag + Sonne wirds echt schnell kritisch.

Gefallen hats mir trotzdem, aber da sind schon einige gravierende Dinge dabei, die mit verhältnismäßig wenig Aufwand gelöst werden könnten.


Zuletzt geändert von Fioro am 05.07.2022, 09:05, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Das war SCHLECHT am NOVA 22
BeitragVerfasst: 05.07.2022, 08:12 


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Hallo Nova-Team.

1. Wenn jeder "Müllpfand" bezahlen muss, wieso wird das nicht direkt auf den Ticketpreis aufgeschlagen (und bei der Abgabe dann das Ticket gescannt, damit pro Ticket nur einmal ausbezahlt wird). Das Ticket wäre dann 10€ teurer und man würde transparent und fair von "inkl 5€ Müllpfand" sprechen. Ich weiß nicht, wie die rechtliche/übliche Definition eines "Pfand" in Österreich ist, aber von "10€ Müllpfand" zu sprechen, von denen man nur 5€ zurückbekommt, finde ich irreführend. (Was würdet ihr sagen, wenn ihr von einer Mehrwegflasche nur den halben Pfandbetrag zurückerhalten würdet, etwa weil "der Pfandautomat gewartet und gereinigt werden muss"? Oder Wenn man für ein Becher nur den halben Pfandbetrag zurück bekäme, weil der Becher ja gespült werden muss)
Man würde also Verwaltungsaufwand und Personal vor Ort sparen und wäre fairer gegenüber den Besuchern, wenn man wie oben beschrieben agiert.
Bringt es euch einen Vorteil, etwa statt 2 vollen Müllsäcken 4 halbvolle zu bekommen? - Offenbar zahlt ihr dann statt 2*5€ ja 4*5€ Pfand aus, was für mich keinen Sinn ergibt.

2. Vor Ort war unklar, ob man das Band braucht, um auf das Campinggelände zu kommen, oder auch erst das Zelt aufstellen und dann die Bänder holen kann. Wir hatten das zusätzliche Pech, dass uns ein "Spaßvogel"/Idiot/A***** von Besucher gesagt hat, man könne ohne Bändchen auf den Campingplatz, was sich als unwahr herausstellte. Die Situation hätte man mit klarer Beschilderung verhindern können. Der Höhepunkt war allerdings, als ich einen Security auf das Problem angesprochen hatte und ihn fragte, ob wir nicht neben der Bandschlange durch die Absperrung können, um uns nicht durch die ca. 100 Leute hinter uns zu quetschen, alle mit Gepäck und vielfach mit Handwagen. Dieser kommentierte das mit "Wenn du durch die Absperrung gehst, kannst du gleich nach Hause gehen", worauf wir uns dann tatsächlich durch zig Leute zurückquetschen mussten gegen den Strom. Wie kann es sein, dass ein Security so wenig organisatorischen Weitblick hat, wenn der Gast schon mitdenken will?

3. Ihr warnt in der FAQ vor Übertreten der ungarischen Staatsgrenze, aber wieso? Ihr solltet lieber konkret warnen, etwa davor, bei der Abreise aus versehen über die Grenze zu fahren, weil die für die Wende dort lächerliche Strafgebühren berechnen, wenn man keine Maut bezahlt hat (nicht uns und nicht dieses Jahr passiert). Das in einem Land auch das Recht des jeweiligen Landes gilt ist offensichtlich, aber welche Aspekte sind denn im ungarischen Recht konkret unerwartet und problematisch?

4. Ich hatte den Eindruck, dass bei den Dixis selten oder gar nicht Toilettenpapier nachgelegt wurde. Ich kenne das so, dass das bei der (mindestens) täglichen Reinigung/Leerung mit erledigt wird.

5. Dass das Grill-Areal "Mitgliedsgebühr" erhebt, wurde vorher nicht kommuniziert. Die Preise bzw. das Preisniveau der Greißlerei/"Supermarkt" ebenfalls nicht. Da ich anschließend noch in Wien war, kann ich mit Sicherheit sagen, dass die Preise auch für Österreich nicht "handelsüblich" waren. Das man vor der Greißlerei steht und nach längerem Schlangestehen sieht, dass man nicht rein darf, weil man eine Tasche auf dem Rücken hat (und alleine dort ist und die nicht nem Campnachbarn zum warten in die Hand drücken kann), ist auch suboptimal. Es ist auch unerwartet, schließlich möchte man ja Einkäufe zum Camp transportieren nach dem Einkauf. Fair wäre es, das auch zu kommunizieren.
Bevor jemand sagt "Das ist halt Festival, das ist eben teurer": Nein. In Deutschland habe ich Festivals mit LIDL, Kaufland oder Penny als Partnern erlebt und die hatten alle handelsübliche Preise und haben das über die Masse offenbar auch gut finanziert, denn die machen das seit mehreren Jahren so. Ich finde das jetzt nicht kritisch, aber man könnte es schon transparenter gestalten.


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